OA Dr. Alexis Freitas, F.E.B.S.
Facharzt für Allgemeinchirurgie
Europäischer Facharzt für Koloproktologie Belegarzt in der Wiener Privatklinik
Oberarzt im Krankenhaus Göttlicher Heiland
Profilfoto Dr. Alexis Freitas

Magentumor, Darmtumor und Enddarmtumor

Sind alle Tumore bösartig bzw. gefährlich? Das Wort Tumor bedeutet „Wucherung“ oder „Geschwulst“ und sagt nichts über die Gutartigkeit bzw. Bösartigkeit aus.

Welche Beschwerden werden durch Tumore hervorgerufen? Tumore des Magen und des Darms rufen erst spät Beschwerden wie Gewichtsverlust, Blutungen, Appetitlosigkeit bis hin zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluss etc. hervor. Daher ist es umso wichtiger diese im Rahmen einer Vorsorgekoloskopie oder Gastroskopie zu finden.

Wie wird ein Tumor festgestellt?  Mittels klinischer und proktologischer Untersuchung, Magenspiegelung, Darmspiegelung und radiologischen Untersuchungsmethoden. Im Rahmen der endoskopischen Untersuchungen werden Gewebeproben des Tumors entnommen, die dann histologisch untersucht werden um den Tumor näher zu bestimmen.

Muss ein Tumor operiert werden? Ja. Kleine Darmpolypen können sofort im Rahmen der Koloskopie entfernt werden.

Wie wird ein Tumor operiert? Je nach Lokalbefund und Ausdehnung operiere ich Magentumore, Darmtumore und Enddarmtumore laparoskopisch mittels Knopflochtechnik so minimalinvasiv und schonend wie möglich. Oft ist es möglich über nur einen einzigen Schnitt (Single Incision) zu operieren. Wenn nötig operiere ich Tumore aber auch nach konventionellen Methoden über den Bauch oder durch den Analkanal.

Bevor jedoch eine operative Sanierung erfolgt, erstelle ich im Rahmen eines Tumorboards mit meinen Kollegen von der Onkologie, Strahlentherapie und Radiologie ein massgeschneidertes Behandlungskonzept für jeden PatientIN. Auch die postoperative Weiterbetreuung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Onkologen, Strahlentherapeuten und Radiologen.